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Tipps für Zuschauer: Radklassiker am 1. Mai

veröffentlicht am 25.04.2019
Spannung verspricht die 58. Auflage des Radklassiker Eschborn-Frankfurt am 1. Mai 2019 nicht nur wegen des hochkarätig besetzten Fahrerfeldes mit zahlreichen deutschen Topfahrern und insgesamt 12 Word-Tour-Teams. Auch die Strecke durch den Taunus hat es wieder in sich.

Nach dem Start in Eschborn führt der Kurs die Radprofis über 187,5 Kilometer und 3.222 Höhenmeter über Frankfurt und die Taunushöhen wieder zurück in die Mainmetropole mit dem Ziel an der Alten Oper. Enthalten sind abermals die legendären Anstiege aus der Geschichte des Rennens: der Große Feldberg (881 m), der Ruppertshainer Anstieg (zwei Mal), die Billtalhöhe und natürlich der Mammolshainer Stich (vier Mal). Erstmalig führt der Kurs im Finale auch direkt entlang des Mains durch Sachsenhausen. Wir verraten Ihnen, wo sich das Renngeschehen am besten (und schönsten) verfolgen lässt. 

Die "Hotspots" im Taunus in der Übersicht (Durchfahrtszeiten abhängig von der Durchschnittsgeschwindigkeit des Fahrerfeldes): 

Eschborn
Am Start des Radklassikers in Eschborn kommen Sie den Profis ganz nah. Auf dem Parkplatz von Mömax/Mann Mobilia XXXL/Poco sehen Sie, wie sich die Topfahrer für das Rennen vorbereiten und sich auf die knapp 200 Kilometer durch Frankfurt und den Taunus begeben. Hier gibt es auch ein buntes Rahmenprogramm für große und kleine Besucher. Nach dem neutralisierten Start um 12:10 Uhr geht es durch die Straßen Eschborns. Bürgermeister Mathias Geiger lädt alle Radsportfans zum großen Fanfest vor dem Rathaus ein. Auf einer Großleinwand kann das Geschehen verfolgt werden. Natürlich sind die Profis auch live zu sehen, wenn sie um ca. 12:12 Uhr und 16:07 Uhr (zweiter Sprint) am Rathausvorplatz vorbeifahren. Auch hier sorgt ein buntes Unterhaltungsprogramm zwischendurch für gute Laune.

Oberursel
Nach einem Abschnitt durch die Frankfurter Innenstadt führt die Rennstrecke in den Norden Frankfurts bis nach Oberursel, der Heimat von John Degenkolb. In der Brunnenstadt passiert das Fahrerfeld den Bahnhof, dann geht es über die Feldberg- und die Eppsteiner Straße zum Marktplatz, wo traditionell viele Radsportfans für Stimmung sorgen. Dort, im Herzen der Oberurseler Altstadt mit der sehenswerten St.-Ursula Kirche, kommt es zur Sprintwertung (13:00 Uhr). Dann führt die Rennstrecke auf die Hohemarkstraße, wo langsam aber sicher der erste große Anstieg des Tages beginnt. Bevor es jedoch auf die sog. Kanonenstraße in Richtung Großer Feldberg (L 3004) geht, kommen die Fahrer am Taunus-Informationszentrum vorbei (13:09 Uhr). Hier sorgt das Team des Freizeitrestaurants Waldtraut für das leibliche Wohl. Unmittelbar nach dem Taunus-Informationszentrum beginnt der elf Kilometer lange Anstieg in Richtung Großer Feldberg. 

Hoher Taunus
Der Anstieg in Richtung Großer Feldberg (881 m) ist auch für Radprofis eine echte Herausforderung. 37 Kilometer nach dem Start des Rennens kann man die Topfahrer bei ihrer schweißtreibenden Fahrt zum höchsten Punkt des Rennens beobachten (13:29 Uhr). Eine schöne Gelegenheit dazu gibt es an der Großen Kurve, die viel Platz und einen Hauch „Tour-de-France-Feeling“ bietet. Nach vier weiteren Kurven erreichen die Fahrer den Sandplacken (669 m), danach folgt die erste Bergwertung unterhalb des Feldberggipfels. Im Anschluss an diesen bekannten Rennauftakt wartet auf die Profis im letzten Jahr neu gestaltete "Taunusrunde". Diese führt die Fahrer von Glashütten zum Anstieg in Ruppertshain, über Fischbach, Kelkheim und Sulzbach nach Schwalbach am Taunus, wo es eine Verpflegungszone gibt. Sie muss zweimal absolviert werden.

Billtalhöhe
In der zweiten Runde geht es hinauf auf die Billtalhöhe (560 m), die auch im vergangenen Jahr Teil des Rennens war. Über 3,5 Kilometer klettern die Radprofis bei bis zu 8,4% Steigung hinauf in Richtung Glashütten

Mammolshainer Berg
Bereits nach der ersten Taunusrunde geht es zum ersten Mal über den legendären „Mammolhainer Berg“. Auf dem rund 1000 Meter langen Anstieg durch den Königsteiner Stadtteil müssen Steigungen von bis zu 23% bewältigt werden. Der Mammolshainer Berg, der eigentlich ein Stich ist, genießt bei Radsportfans aus aller Welt Kultstatus. Er wird gleich viermal im Verlauf des Rennens angefahren (14:10, 14:32, 15:22,15:44 Uhr). Mammolshainer Bürger laden an dem bekanntesten Streckenabschnitt des Radklassikers seit Jahrzehnten zu einer großen Party ein. Gute Stimmung ist hier bei jeden Wetter garantiert! In Mammolshain befindet sich auch eine große Leinwand, auf der das Renngeschehen verfolgt werden kann. Dabei gilt: Wer nach Mammolshain möchte, sollte früh unterwegs sein. 

Kronberg
Bevor es in einer längeren Abfahrt hinab in die Mainebene geht, bietet des beschauliche Kronberg eine weitere Möglichkeit, das Renngeschehen in schöner Atmosphäre beobachten zu können. Die Fahrer streifen bei Ihrem Weg gen Frankfurt den Victoriapark sowie die schmucke Altstadt mit ihren sorgsam restaurierten Fachwerkhäusern und der Johanniskirche aus dem 14. Jahrhundert, wo sich nach dem Renngeschehen Gaststätten und Cafés für eine Einkehr anbieten. 

Die Durchfahrtszeiten der Profis sowie der weiteren Rennfelder finden Sie unter https://www.eschborn-frankfurt.de/fileadmin/content/Eschborn-Frankfurt/Downloads/EF19_Durchfahrtszeiten_190410.pdf

Wegen der großräumigen Straßensperrungen entlang der Rennstrecke empfehlen wir, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Rad oder zu Fuß anzureisen. 

Weitere Tipps und Infos zum Rennen gibt es unter: www.eschborn-frankfurt.de. Das Radrennen wird vom Hessischen Rundfunk vom Start bis zum Ziel (12:00-17:00 Uhr). übertragen und ist ab 14:45 Uhr auch im ARD-Fernsehen zu sehen.