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Burgen & Schlösser

Wo Ritter und Edelleute einst lebten
Wer den Taunus besucht und sich für seine Geschichte interessiert, kommt nicht umher, sich mit den beeindruckenden Burgen und Schlössern zu beschäftigen, die unweit von "Mainhatten" schmucke Altstädte überragen, Parkanlagen romantisieren und für echte Landschaftserlebnisse sorgen. Die Burgen im Taunus gehören zu den schönsten im Rhein-Main-Gebiet. Meist als Ruinen erhalten, bieten Sie den Rahmen für spannende Führungen und hochkarätige Veranstaltungen. Burg Königstein gehört zu den größten Burgruinen Deutschlands. Vom Bergfried der Burg in Kronberg sowie vom Weißen Turm des Landgrafenschlosses in Bad Homburg genießt man einen spektakulären Blick auf die Skyline von Frankfurt am Main. Die hinter den alten Mauern untergebrachten Museen gewähren mit ihren liebevoll aufbereiteten Inhalten spannende Einblicke in die Zeit der Ritter und Edelleute (Titelbild: Residenzschloss Idstein).
Burgen & Schlösser
Schmitten im Taunus
Burg Rei­fen­berg
Burg Reifenberg wird erstmals 1331 urkundlich erwähnt. Die Erbauung der Burg erfolgte jedoch (vermutlich) mehr als einhundert Jahre zuvor. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass der Baubeginn der mittelalterlichen Anlage bereits im zehnten oder elften Jahrhundert stattgefunden hat. Die Burg war im Besitz des Geschlechts der Riffenberger, die mit den Hattsteinern verwandt waren. Daher könnte es sein, dass Burg Reifenberg im heutigen Schmitten-Obereifenberg, errichtet wurde, weil Burg Hattstein zu klein geworden war. Die Bewohner von Burg Reifenberg waren in zahlreiche Fehden verwickelt, auch familienintern. Immer wieder kam es zu Kämpfen zwischen den verschiedenen Linien der Riffenberger. Im Rahmen der sog. "Hattsteiner Fehde" (1428-1435) eroberten die Bewohner von Burg Riffenberg zusammen mit Frankfurt und Kurmainz im Jahre 1432 Burg Hattstein und zerstörten sie schließlich im Jahr 1467. Im Jahr 1560 erobert Friedrich von Riffenberg die zur Wetterau-Linie der Riffenberger gehörende Burg Riffenberg. Im Jahr 1587 ließ er sie niederbrennen. Daraufhin wurde die Burg wiederhergestellt, sie war allerdings während des Dreißigjährigen Krieges erneuten Zerstörungen ausgesetzt. Im Jahr 1632 verlor der letzte Ritter von Reifenberg (Riffenberg) Philipp Ludwig die Burg zeitweilig an die Schweden und ab 1644 an die kaiserlichen Truppen. Zwei Jahre später wurde die Burg zerstört. Erst nach dem Westfälischen Frieden erhielt Philipp Ludwig die Burg zurück und ließ wieder auf- und umbauen. Im französisch pfälzischen Krieg wurde die Burg im Jahr 1689 endgültig zerstört. Tag der offenen Burg: Von April bis Oktober an jedem letzten Sonntag im Monat. Ab 14:00 Uhr heißen der Burgverein und die Reifenberger Härmleins Sie mit Kaffee und Kuchen, Tanzauftritten und Geschichtenerzählungen herzlich willkommen. Geführte Touren: Nach Absprache möglich
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