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Kaisertempel auf dem Staufen

Eppstein
Der Kaisertempel wurde als patriotisches Erinnerungsmal an den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und die Gründung des Zweiten Deutschen Reiches 1871 durch den Eppsteiner Verschönerungsverein im Jahre 1894 hoch über Eppstein am Staufen errichtet. Das neuklassizistische Bauwerk ist in der Form einer Tempelvorhalle der griechischen Antike mit vier Säulen und Giebel errichtet. Es diente auch der Förderung des Fremdenverkehrs in Eppstein und ist - in Verbindung mit dem Restaurant - bis heute attraktiver Aussichtspunkt und Station für Ausflüge und Wanderungen.Eine ausführliche Beschreibung zum Tempel liefert der Verschönerungsverein Eppstein hier.

Adresse

Gimbacher Straße
65817 Eppstein

Anreise

Mit Buslinie 805 bis Haltestelle Bahnhof Eppstein.
Mit S-Bahn-Linie S 2 bis Haltestelle Eppstein.
Auf einem Felsvorsprung des Staufens hoch über Eppstein thront der Kaisertempel. Man erreicht ihn von Eppstein aus entweder zu Fuß auf dem ausgeschilderten Panoramaweg oder auf der Fahrstraße (Gimbacher Straße). Parkplätze befinden sich bei dem nahe dem Tempel gelegenen „Restaurant Kaisertempel“. Man kann ihn auch von Kelkheim-Fischbach oder Hofheim-Lorsbach erwandern.

Kontakt

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Eppstein • 0,77 km
Eu­ro­päi­scher Fern­wan­der­weg E3
Der mehrere tausend Kilometer lange Fernwanderweg E3 durchquert das europäische Festland von West nach Ost. Auf seinem Weg von Frankreich nach Tschechien passiert der Weg auch den Taunus. Von Eppstein geht es über 70 Kilometer vorbei am Großen Feldberg zur Saalburg. Der Start in den Taunus beginnt auf dem E3 mit einem Aufstieg aus dem Rheintal. Von Kaub führt der Weg über die imposante Sauerburg ins Rheingaugebirge. Hier passieren Sie mit der Kalten Herberge (619 m) den höchsten Berg des Rheingaus. Weiter geht es durch Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet im Naturpark Rhein-Taunus in Richtung Vordertaunus. Hier lohnt ein Besuch der Altstadt von Eppstein , die von der sehenswerten Burg aus dem 14. Jahrhundert überragt wird. Von der Eppsteiner Altstadt führt der Wanderweg hinauf zum Kaisertempel, von dem man einen beeindruckenden Ausblick auf den westlichen Taunus genießt. Dann schlängelt sich der Weg durch Fischbach hindurch in den Luftkurort Eppenhain, wo der Europäische Fernwanderweg auf dem Atzelberg (507 m, höchste Erhebung im Main-Taunus-Kreis), verläuft. Durch Ruppertshain - hier wartet der "Zauberberg" - und Schloßborn hindurch geht es nach Glashütten. Am Gasthaus Rotes Kreuz führt der Weg - stets bergauf - am Limes und am sog. Feldbergkastell vorbei zum Gipfel des Großen Feldbergs (881 m), wo es mit dem Feldberghof eine weitere bekannte Einkehrmöglichkeit gibt. Am Feldberggipfel lohnen der Brunhildisfelsen und der rund 40 Meter hohe, besteigbare Turm als Aussichtspunkte. Vom Feldbergplateau geht es danach bergab in Richtung Sandplacken (669 m) mit dem gleichnamigen Restaurant. Weiter geht es durch die dichten Wälder des Naturpark Taunus zur Saalburg, dem einzigem vollständig rekonstruierten Römerkastell weltweit. Im weiteren Verlauf führt der Europäische Fernwanderweg E3 vorbei am Kastell Kapersburg und an Schloss Kransberg in Richtung Wetterau, wo sich das Landschaftsbild ändert und eine flache Etappe auf Wanderer wartet. Der Europäische Fernwanderweg E3 ist markiert mit einem blauen Andreaskreuz auf weißem Grund.
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