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Museum Stadtgeschichte Kronberg

Kronberg im Taunus
Das Museum Stadtgeschichte Kronberg stellt die bauliche und politische Entwicklung der Siedlung bei der Burg dar und beleuchtet die Lebensverhältnisse der Einwohner. Beispiele für traditionelles Kronberger Handwerk finden sich ebenso wie Objekte zum Wirken des Obstpfarrers Johann Ludwig Christ. Die Abteilung "Raus aus den Mauern" stellt die Veränderungen im 19. und 20. Jahrhundert dar, als die Stadt sich mit dem Fremdenverkehr in den Taunus, der Bildung der Künstlerkolonie und dem sommerlichen Zuzug von Frankfurter Familien und nicht zuletzt der Kaiserwitwe Victoria Kaiserin Friedrich entscheidend veränderte.

Öffnungszeiten

April bis Oktober:
Samstag, Sonntag und an Feiertagen 13:00-17:00 Uhr(Führungen nach Vereinbarung)

Preise

Eintritt frei

Adresse

Schlossstraße 10 - 12
61476 Kronberg im Taunus

Anreise

Aus Richtung Frankfurt:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: S4 bis Kronberg Bahnhof (Endstation).
Zu Fuß (in Fahrtrichtung) über die Bleichstraße oder mit dem Stadtbus zum Berliner Platz. Von dort die Friedrich-Ebert-Straße hinauf der Ausschilderung zur Burg folgen. Mit dem Auto: Schnellstraße L 3005 über Eschborn nach Kronberg. In Kronberg geradeaus bis zum Parkhaus am Berliner Platz. Von dort zu Fuß die Friedrich-Ebert-Straße hinauf der Ausschilderung zur Burg folgen.Aus Richtung Königstein/Oberursel/Bad Homburg:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Bus Nr. 917 bis Berliner Platz, von dort zu Fuß die Friedrich-Ebert-Straße den Ausschilderungen zur Burg folgen.Mit dem Auto: Über die B 455 bis zur Abfahrt nach Kronberg/Zentrum (Falkensteiner Stock) über die Merianstraße, Jaminstraße und Hainstraße zum Parkhaus Berliner Platz. Zu Fuß die Friedrich-Ebert-Str. hinauf der Ausschilderung zur Burg folgen.

Kontakt

Burg Kronberg

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Burg Kronberg ist ein eindrucksvolles Beispiel mittelalterlicher Baukunst, anhand dessen sich der Wandel von einer Verteidigungsanlage zur Wohnburg nachvollziehen lässt. Das weiträumige Außengelände mit Prinzengarten, Lehrergarten und Eibenhain ist für Naturliebhaber ein besonderes Erlebnis. Im Hof der Oberburg steht Hessens größter kartierter Weißdorn. In den drei Sälen des restaurierten "Großen Hauses" finden während der Saison von Ostern bis Ende Oktober verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt. Das Burgmuseum ist der Geschichte der Burg und ihrer Eigentümer gewidmet. Hier geht es zum Imagefilm der Burg Kronberg. Geschichte: Der Bau der Oberburg mit dem später aufgestockten Bergfried begann etwa in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, durch eine in Eschborn ansässige, in Reichsdiensten stehende Familie.1230 ist erstmalig der Name von Kronberg erwähnt. Die später entstandene Unterburg ist bis auf Torhaus und Burgkapelle untergegangen. Ab etwa 1320 errichteten die Herren von Kronberg die sogenannte Mittelburg als Wohnburg für den Kronenstamm. Zunächst entstand das Große Haus, Mitte des 15. Jh. den Nordflügel, der heute das Burgmuseum beherbergt. lzwei große Wohnhäuser, benannt nach den Familienzweigen Kronenstamm- und Flügelstammhaus. Mit dem Erlöschen des Geschlechts von Kronberg 1704 gelangte die Burg in kurmainzisches Eigentum. 1892 schenkte Kaiser Wilhelm II. die dem Preußischen Staat gehörende und verfallende Burg seiner in Kronberg auf Schloss Friedrichshof lebenden Mutter, Victoria Kaiserin Friedrich, die sie ergänzend und historisierend restaurieren ließ. 1912 wurde als jüngster Bau der sogenannte Prinzenturm errichtet. Im selben Jahr wurde die Burg als Museum zugänglich gemacht. 1992 erwarb die Stadt Kronberg die Burg Kronberg von der Hessischen Hausstiftung, bis auf die im Zweiten Weltkrieg zerstörte und nur teilweise wiederhergestellte Burgkapelle. Sie ist die Grablege des Hauses Hessen und nicht öffentlich zugänglich .Seit 1994 betreiben die Stadt und die Bürger Kronbergs gemeinsam im Rahmen der Stiftung Burg Kronberg im Taunus die Burg mit dem Ziel, das Baudenkmal zu erhalten und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nach auswändiger Restaurierung konnte 2008 im Nordflügel der Mittelburg das Burgmuseum eröffnet werden. Zwei der drei Säle im Westflügel, dem Großen Haus, sind restauriert und werden für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Besonderheiten: Gotische Küche mit vielen Gerätschaften, Burgmuseum, Freiturm
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