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Englische Kirche

Bad Homburg v.d. Höhe
Ge­schich­te:
Das Kur­bad Hom­burg v.d.Höhe war sehr früh bei eng­li­schen Gäs­ten be­liebt. Schon in der Sai­son von 1857 zähl­te man von den ins­ge­s­amt 8.500 Kur­gäs­ten - 1.703 En­g­län­der. Der An­teil der An­gel­sach­sen wur­de im Lau­fe der Zeit im­mer höh­er, be­son­ders nach­dem der Prin­ce of Wa­les (spä­ter Kö­n­ig Ed­ward VII.) re­gel­mä­ß­ig hier­her kam. Seit 1876 war es in der eng­li­schen Ge­sell­schaft Brauch, nach Schluss der Par­la­ments­sit­zun­gen zur Kur in den Tau­nus zu fah­ren. Be­reits 1859 ent­stand un­ter den eng­li­schen Gäs­ten der Wunsch, in Hom­burg ei­ne ei­ge­ne Kir­che zu be­sit­zen. Land­graf Fer­di­nand stell­te den Bau­platz aus dem Nach­lass der ver­s­tor­be­nen eng­li­schen Land­grä­fin Eli­sa­beth zur Ver­fü­gung. Die Eng­li­sche Kir­che wur­de von Chris­ti­an Hol­ler in der Zeit von 1861-1868 er­baut. Die Ein­wei­hung fand am 02.09.1868 durch den Lord-Bi­schof von Lon­don statt. Als Got­tes­haus (Christ-Church) für eng­li­sche und ame­ri­ka­ni­sche Kur­gäs­te wur­de es von 1868-1914 ge­nutzt. Es fan­den sonn­tags je zwei Got­tes­di­ens­te statt, au­ßer­dem Trau­un­gen, Tau­fen und Be­er­di­gun­gen. Nach 1914 di­en­te die Eng­li­sche Kir­che nicht mehr kirch­li­chen Zwe­cken. Von 1916-1925 war sie pro­vi­so­ri­sches Hei­mat­mu­se­um, be­vor die­ses in die Loui­sen­str. 120 um­zog. Ab 1946 wur­de der Raum als Städ­ti­scher Kon­zert­saal ge­nutzt. Nach der ers­ten Re­no­vie­rung von 1964 wur­den ve­r­ein­zelt Thea­ter­auf­füh­run­gen, Vor­trä­ge, Ta­gun­gen und Aus­stel­lun­gen durch­ge­führt. Die 2. Re­no­vie­rung er­folg­te von 1989 bis 1990. Seit der Wie­de­r­er­öff­nung am 14.09.1990 wer­den in der Eng­li­schen Kir­che re­gel­mä­ß­ig - meist wöchent­lich - Ver­an­stal­tun­gen wie z. B. Jazz­kon­zer­te, klas­si­sche Kon­zer­te, Ka­ba­rett, Klein­kunst, Vor­trä­ge und Aus­stel­lun­gen durch­ge­führt.

Öffnungszeiten

zu Veranstaltungen geöffnet

Adresse

Ferdinandsplatz
61348 Bad Homburg v.d. Höhe

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel:
Haltestellen Stadt- und Regionalbusse: Rathaus, Kurhaus, Marienbader Platz oder Bahnhof
S-Bahn: S5, Haltestelle Bad Homburg -Bahnhof
U-Bahn: U2, Endhaltestelle Bad Homburg-Gonzenheim, weiter mit Stadtbus

Kontakt

Kommende Veranstaltungen

Musik & Konzerte
27.04.2019
Fla­men­co mit Ru­bén Mo­li­na
Tanz mit Seele und Gefühl
In Córdoba geboren ist Rubén die Personifizierung eines jungen Menschen, der seit seinen ersten Tagen nur für den Flamenco lebt und schon jetzt eine intensive Karriere hinter sich hat. Mit 7 Jahren wurde er bereits in die Flamenco-Tanzakademie Nieves Camacho aufgenommen. Danach führte er seine Ausbildung im Konservatorium in Córdoba weiter und machte seinen erfolgreichen Abschluss am berühmten Konservatorium in Madrid. Rubéns außergewöhnliches Talent führte dazu, dass er schon im jungen Alter von 17 Jahren als Mitglied des Ballets de RTVE aufgenommen wurde und bereits im Teatro Real von Madrid mittanzte. Von diesem Moment an begann seine steile Karriere auf internationaler Ebene. Er ging auf Tournee und tanzte in der ganzen Welt mit renommierten Ballettkompanien, wie z.B. Die von Antonio Márquez oder die von José Porcel. 2007 folgte Rubén einer Einladung des Regisseurs Franco Zeffirelli, um in La Traviata an der Oper in Rom aufzutreten. Zwischen 2008 und 2012 ging er auf Welttournee mit dem Ballet del Teatro Español von Rafael Aguilar und trat als Haupttänzer in Carmen auf. Während dieser Tournee begeisterte Rubén auch das Publikum in der Alten Oper in Frankfurt am Main.Ab 2012 führte Rubén selbst Regie für seine eigenen Choreographien, wie z.B. „Tiempo“, „Reencuentros“ und „Suspiros“. Seit 2013 wohnt er in Paris, wo er 2016 im Café de la Danse sein Tanzprogramm „Nuit Flamenco“ und mittlerweile auch sein fünftes Tanzprogramm „Nuit Flamenco, Acte II“ im Dezember 2017 aufführte. Im Mai 2018 führte er Patio Flamenco – Théâtre du Gymnase in Paris auf. In den Jahren 2017 und 2018 hat Rubén Molina als Solotänzer in der Englischen Kirche Bad Homburg das Publikum bezirzt. Das Bad Homburger Publikum hatte auch das Glück, den Gitarristen Daniel Barba, die Sängerin Nieves Hidalgo und den Sänger Juan Debel, alle selbst anerkannte Künstler aus der Welt des Flamenco, die Rubén öfters begleitet haben, zu sehen. Die Dozentin der VHS Bad Homburg, Guadalupe Jiménez Rodríguez, teilte ebenfalls die Bühne mit ihnen. Rubén Molina ist als Flamenco-Lehrer international anerkannt. Die VHS Bad Homburg freut sich sehr, dass Rubén einige Flamenco „Master-Class“-Unterrichtsstunden in Zusammenarbeit mit der Dozentin, Guadalupe Jiménez Rodríguez, gegeben hat. Preise: Eintritt: 22 € (erm. 19 €)
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Musik & Konzerte
Erlebnispfade
30.04.2019
Lau­ra Brich­ta: So­me Sort of Now
ISO 5000 - Preis der Hans und Annemarie Weidmann Stiftung
Erste Preisträgerin des mit € 5.000 dotierten und ausschließlich unter Studenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach ausgeschriebenen Fotopreises ISO 5000 der Hans und Annemarie Weidmann-Stiftung ist Laura Brichta. Der Name des Preises verweist auf den erweiterten Möglichkeitenhorizont der Fotografie, der deutlich über das menschliche Auge hinausgeht. Die noch zu Lebzeiten von der Architektin Annemarie Weidmann errichtete Stiftung unterstützt mit dem Preis die Umsetzung eines künstlerischen Konzepts und zeigt in der Englischen Kirche in Bad Homburg nun die spannenden Ergebnisse. In der Ausstellung Some Sort of Now wird nun erstmals die prämierte Arbeit Laura Brichtas gezeigt, in der sie ihre inszenierten Bildwelten mit dem Architekturkosmos des spanischen Architekten Ricardo Bofill vermählt. International bekannt wurde dieser für seine postmodern Bauten, welche mit ihrer großen Flächigkeit und der Überlappung verschiedener Gebäudeabschnitte zahlreiche Perspektiven schaffen – ideal für eine Übersetzung in die Bildsprache Brichtas. Fragmente menschlicher Körper verschmelzen mit der brutalistischen Beton-Struktur der Gebäude und brechen durch ihren Schwung und ihre Fragilität die harte Architektur auf. Geschaffen wird somit ein sehr persönlicher Zugang Brichtas zu den surrealistischen Konstruktionen des Architekten. Im Raum inszenierte Körperlichkeiten beschreiben eine utopische Welt, in der sich die begrenzenden Ränder der Gebäude aufzulösen scheinen. Kaum lässt sich zuordnen, welche Wände die Grenzen des Raumes weiter bestimmen oder wohin sie führen. Aus dem statischen Konstrukt der Architektur wird ein fast fließendes Gebilde, bei dem der Körper zum tragenden Element wird. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Video-Installation der Künstlerin. Laura Brichtas inszenierte Welten lassen sich nicht auf eine Deutung festschreiben, sondern eröffnen Assoziationsspielräume, in denen das persönliche Bilderleben nicht determiniert ist. Und genau hierin liegt die Stärke der Werke - das Gezeigte offenbart sich nicht auf den ersten Blick. Es sind die Momente der Irritation und der sich daraus ergebenden Fragen, die Laura Brichtas Werke begleiten, jeglichen Stillstand verhindern und individuellen Empfindungen Raum gewähren. Kuratiert wird der Preis durch den Fotohistoriker Sascha Mintkiewicz, zugleich Mitglied des Vorstands der Stiftung und Celina Lunsford, künstlerische Leiterin des Fotografie Forums Frankfurt. Vernissage: Di, 30. April, 19 Uhr Ausstellung: Mi, 1. Mai bis So 5. Mai 2019 Öffnungszeiten: 15 - 19 Uhr
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Erlebnispfade
Berge & Felsen
30.04.2019
Lau­ra Brich­ta: So­me Sort of Now
ISO 5000 - Preis der Hans und Annemarie Weidmann Stiftung
Erste Preisträgerin des mit € 5.000 dotierten und ausschließlich unter Studenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach ausgeschriebenen Fotopreises ISO 5000 der Hans und Annemarie Weidmann-Stiftung ist Laura Brichta. Der Name des Preises verweist auf den erweiterten Möglichkeitenhorizont der Fotografie, der deutlich über das menschliche Auge hinausgeht. Die noch zu Lebzeiten von der Architektin Annemarie Weidmann errichtete Stiftung unterstützt mit dem Preis die Umsetzung eines künstlerischen Konzepts und zeigt in der Englischen Kirche in Bad Homburg nun die spannenden Ergebnisse. In der Ausstellung Some Sort of Now wird nun erstmals die prämierte Arbeit Laura Brichtas gezeigt, in der sie ihre inszenierten Bildwelten mit dem Architekturkosmos des spanischen Architekten Ricardo Bofill vermählt. International bekannt wurde dieser für seine postmodern Bauten, welche mit ihrer großen Flächigkeit und der Überlappung verschiedener Gebäudeabschnitte zahlreiche Perspektiven schaffen – ideal für eine Übersetzung in die Bildsprache Brichtas. Fragmente menschlicher Körper verschmelzen mit der brutalistischen Beton-Struktur der Gebäude und brechen durch ihren Schwung und ihre Fragilität die harte Architektur auf. Geschaffen wird somit ein sehr persönlicher Zugang Brichtas zu den surrealistischen Konstruktionen des Architekten. Im Raum inszenierte Körperlichkeiten beschreiben eine utopische Welt, in der sich die begrenzenden Ränder der Gebäude aufzulösen scheinen. Kaum lässt sich zuordnen, welche Wände die Grenzen des Raumes weiter bestimmen oder wohin sie führen. Aus dem statischen Konstrukt der Architektur wird ein fast fließendes Gebilde, bei dem der Körper zum tragenden Element wird. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Video-Installation der Künstlerin. Laura Brichtas inszenierte Welten lassen sich nicht auf eine Deutung festschreiben, sondern eröffnen Assoziationsspielräume, in denen das persönliche Bilderleben nicht determiniert ist. Und genau hierin liegt die Stärke der Werke - das Gezeigte offenbart sich nicht auf den ersten Blick. Es sind die Momente der Irritation und der sich daraus ergebenden Fragen, die Laura Brichtas Werke begleiten, jeglichen Stillstand verhindern und individuellen Empfindungen Raum gewähren. Kuratiert wird der Preis durch den Fotohistoriker Sascha Mintkiewicz, zugleich Mitglied des Vorstands der Stiftung und Celina Lunsford, künstlerische Leiterin des Fotografie Forums Frankfurt. Vernissage: Di, 30. April, 19 Uhr Ausstellung: Mi, 1. Mai bis So 5. Mai 2019 Öffnungszeiten: 15 - 19 Uhr
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Berge & Felsen
Grillplätze
30.04.2019
Lau­ra Brich­ta: So­me Sort of Now
ISO 5000 - Preis der Hans und Annemarie Weidmann Stiftung
Erste Preisträgerin des mit € 5.000 dotierten und ausschließlich unter Studenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach ausgeschriebenen Fotopreises ISO 5000 der Hans und Annemarie Weidmann-Stiftung ist Laura Brichta. Der Name des Preises verweist auf den erweiterten Möglichkeitenhorizont der Fotografie, der deutlich über das menschliche Auge hinausgeht. Die noch zu Lebzeiten von der Architektin Annemarie Weidmann errichtete Stiftung unterstützt mit dem Preis die Umsetzung eines künstlerischen Konzepts und zeigt in der Englischen Kirche in Bad Homburg nun die spannenden Ergebnisse. In der Ausstellung Some Sort of Now wird nun erstmals die prämierte Arbeit Laura Brichtas gezeigt, in der sie ihre inszenierten Bildwelten mit dem Architekturkosmos des spanischen Architekten Ricardo Bofill vermählt. International bekannt wurde dieser für seine postmodern Bauten, welche mit ihrer großen Flächigkeit und der Überlappung verschiedener Gebäudeabschnitte zahlreiche Perspektiven schaffen – ideal für eine Übersetzung in die Bildsprache Brichtas. Fragmente menschlicher Körper verschmelzen mit der brutalistischen Beton-Struktur der Gebäude und brechen durch ihren Schwung und ihre Fragilität die harte Architektur auf. Geschaffen wird somit ein sehr persönlicher Zugang Brichtas zu den surrealistischen Konstruktionen des Architekten. Im Raum inszenierte Körperlichkeiten beschreiben eine utopische Welt, in der sich die begrenzenden Ränder der Gebäude aufzulösen scheinen. Kaum lässt sich zuordnen, welche Wände die Grenzen des Raumes weiter bestimmen oder wohin sie führen. Aus dem statischen Konstrukt der Architektur wird ein fast fließendes Gebilde, bei dem der Körper zum tragenden Element wird. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Video-Installation der Künstlerin. Laura Brichtas inszenierte Welten lassen sich nicht auf eine Deutung festschreiben, sondern eröffnen Assoziationsspielräume, in denen das persönliche Bilderleben nicht determiniert ist. Und genau hierin liegt die Stärke der Werke - das Gezeigte offenbart sich nicht auf den ersten Blick. Es sind die Momente der Irritation und der sich daraus ergebenden Fragen, die Laura Brichtas Werke begleiten, jeglichen Stillstand verhindern und individuellen Empfindungen Raum gewähren. Kuratiert wird der Preis durch den Fotohistoriker Sascha Mintkiewicz, zugleich Mitglied des Vorstands der Stiftung und Celina Lunsford, künstlerische Leiterin des Fotografie Forums Frankfurt. Vernissage: Di, 30. April, 19 Uhr Ausstellung: Mi, 1. Mai bis So 5. Mai 2019 Öffnungszeiten: 15 - 19 Uhr
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Grillplätze
Parks & Gärten
30.04.2019
Lau­ra Brich­ta: So­me Sort of Now
ISO 5000 - Preis der Hans und Annemarie Weidmann Stiftung
Erste Preisträgerin des mit € 5.000 dotierten und ausschließlich unter Studenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach ausgeschriebenen Fotopreises ISO 5000 der Hans und Annemarie Weidmann-Stiftung ist Laura Brichta. Der Name des Preises verweist auf den erweiterten Möglichkeitenhorizont der Fotografie, der deutlich über das menschliche Auge hinausgeht. Die noch zu Lebzeiten von der Architektin Annemarie Weidmann errichtete Stiftung unterstützt mit dem Preis die Umsetzung eines künstlerischen Konzepts und zeigt in der Englischen Kirche in Bad Homburg nun die spannenden Ergebnisse. In der Ausstellung Some Sort of Now wird nun erstmals die prämierte Arbeit Laura Brichtas gezeigt, in der sie ihre inszenierten Bildwelten mit dem Architekturkosmos des spanischen Architekten Ricardo Bofill vermählt. International bekannt wurde dieser für seine postmodern Bauten, welche mit ihrer großen Flächigkeit und der Überlappung verschiedener Gebäudeabschnitte zahlreiche Perspektiven schaffen – ideal für eine Übersetzung in die Bildsprache Brichtas. Fragmente menschlicher Körper verschmelzen mit der brutalistischen Beton-Struktur der Gebäude und brechen durch ihren Schwung und ihre Fragilität die harte Architektur auf. Geschaffen wird somit ein sehr persönlicher Zugang Brichtas zu den surrealistischen Konstruktionen des Architekten. Im Raum inszenierte Körperlichkeiten beschreiben eine utopische Welt, in der sich die begrenzenden Ränder der Gebäude aufzulösen scheinen. Kaum lässt sich zuordnen, welche Wände die Grenzen des Raumes weiter bestimmen oder wohin sie führen. Aus dem statischen Konstrukt der Architektur wird ein fast fließendes Gebilde, bei dem der Körper zum tragenden Element wird. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Video-Installation der Künstlerin. Laura Brichtas inszenierte Welten lassen sich nicht auf eine Deutung festschreiben, sondern eröffnen Assoziationsspielräume, in denen das persönliche Bilderleben nicht determiniert ist. Und genau hierin liegt die Stärke der Werke - das Gezeigte offenbart sich nicht auf den ersten Blick. Es sind die Momente der Irritation und der sich daraus ergebenden Fragen, die Laura Brichtas Werke begleiten, jeglichen Stillstand verhindern und individuellen Empfindungen Raum gewähren. Kuratiert wird der Preis durch den Fotohistoriker Sascha Mintkiewicz, zugleich Mitglied des Vorstands der Stiftung und Celina Lunsford, künstlerische Leiterin des Fotografie Forums Frankfurt. Vernissage: Di, 30. April, 19 Uhr Ausstellung: Mi, 1. Mai bis So 5. Mai 2019 Öffnungszeiten: 15 - 19 Uhr
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Parks & Gärten
Türme
30.04.2019
Lau­ra Brich­ta: So­me Sort of Now
ISO 5000 - Preis der Hans und Annemarie Weidmann Stiftung
Erste Preisträgerin des mit € 5.000 dotierten und ausschließlich unter Studenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach ausgeschriebenen Fotopreises ISO 5000 der Hans und Annemarie Weidmann-Stiftung ist Laura Brichta. Der Name des Preises verweist auf den erweiterten Möglichkeitenhorizont der Fotografie, der deutlich über das menschliche Auge hinausgeht. Die noch zu Lebzeiten von der Architektin Annemarie Weidmann errichtete Stiftung unterstützt mit dem Preis die Umsetzung eines künstlerischen Konzepts und zeigt in der Englischen Kirche in Bad Homburg nun die spannenden Ergebnisse. In der Ausstellung Some Sort of Now wird nun erstmals die prämierte Arbeit Laura Brichtas gezeigt, in der sie ihre inszenierten Bildwelten mit dem Architekturkosmos des spanischen Architekten Ricardo Bofill vermählt. International bekannt wurde dieser für seine postmodern Bauten, welche mit ihrer großen Flächigkeit und der Überlappung verschiedener Gebäudeabschnitte zahlreiche Perspektiven schaffen – ideal für eine Übersetzung in die Bildsprache Brichtas. Fragmente menschlicher Körper verschmelzen mit der brutalistischen Beton-Struktur der Gebäude und brechen durch ihren Schwung und ihre Fragilität die harte Architektur auf. Geschaffen wird somit ein sehr persönlicher Zugang Brichtas zu den surrealistischen Konstruktionen des Architekten. Im Raum inszenierte Körperlichkeiten beschreiben eine utopische Welt, in der sich die begrenzenden Ränder der Gebäude aufzulösen scheinen. Kaum lässt sich zuordnen, welche Wände die Grenzen des Raumes weiter bestimmen oder wohin sie führen. Aus dem statischen Konstrukt der Architektur wird ein fast fließendes Gebilde, bei dem der Körper zum tragenden Element wird. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Video-Installation der Künstlerin. Laura Brichtas inszenierte Welten lassen sich nicht auf eine Deutung festschreiben, sondern eröffnen Assoziationsspielräume, in denen das persönliche Bilderleben nicht determiniert ist. Und genau hierin liegt die Stärke der Werke - das Gezeigte offenbart sich nicht auf den ersten Blick. Es sind die Momente der Irritation und der sich daraus ergebenden Fragen, die Laura Brichtas Werke begleiten, jeglichen Stillstand verhindern und individuellen Empfindungen Raum gewähren. Kuratiert wird der Preis durch den Fotohistoriker Sascha Mintkiewicz, zugleich Mitglied des Vorstands der Stiftung und Celina Lunsford, künstlerische Leiterin des Fotografie Forums Frankfurt. Vernissage: Di, 30. April, 19 Uhr Ausstellung: Mi, 1. Mai bis So 5. Mai 2019 Öffnungszeiten: 15 - 19 Uhr
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Türme

Freizeitangebote in der Nähe

Gehobene Küche
Bad Homburg v.d. Höhe • 0,11 km
Re­stau­rant Rit­ter's im Stei­gen­ber­ger Ho­tel Bad Hom­burg
Das Ritter's Restaurant ist der perfekte Ort für einen Abend in gemütlich eleganter Atmosphäre. Besonders schön ist im Sommer die Terrasse mit Blick in den Kurpark. Das junge Küchenteam um Küchenchef Andreas Kimmel kreiert mehrmals im Jahr neue Gerichte. Neben internationalen und saisonalen Speisen finden Sie im Ritter's auch traditionelle Klassiker der guten Küche. Als Begleitung führt das Ritter's eine erlesene Auswahl an Weinen. Entdecken Sie auch die kulinarischen Events im Ritter's und lassen Sie sich vom wechselnden Angebot das ganze Jahr über verwöhnen. Besonders beliebt sind die Tastings mit Menübegleitung. Der Traditionelle Sonntagsbrunch für die ganze Familie erwartet Sie immer am ersten Sonntag im neuen Monat von 12:00 bis 15:00 Uhr. Im November wird es „Gans“ schön lecker. Genießen Sie eine ganze Gans, tranchiert am Tisch, dazu die klassischen Beilagen. Die aktuellen Termine finden Sie in unserem kulinarischen Kalender und auf unserer Website. Die Küche schließt um 22:00 Uhr, danach warten Gerichte von der kleinen Karte auf Sie. An den Tagen, an denen das Restaurant geschlossen hat, können Sie ab 18:00 Uhr in der Ritter's Bar aus der Abendkarte des Restaurants wählen. Ritter's Bar im Steigenberger Hotel Bad Homburg In der Ritter's Bar werden Ihnen den ganzen Tag über internationale Speisen, kleine Snacks sowie am Nachmittag täglich wechselnde Kuchen angeboten. Auf Anfrage gibt bietet das Ritter's eine klassische Tea-Time an. Besonders schön ist im Sommer die Terrasse mit Blick in den Kurpark. Die Bibliothek mit offenem Kamin sorgt für Behaglichkeit, bei Sportevents kommen Sie in den Genuss spannender Unterhaltung durch SKY-TV. Nach einem ereignisreichen Tag finden Sie hier den perfekten Ort um bei Cocktails oder einem guten Glas Wein zu entspannen. Die Ritter's Bar hat täglich von 10:00 bis 01:00 Uhr für Sie geöffnet. Catering - beste Voraussetzungen für Erfolg Das Steigenberger Hotel Bad Homburg blickt auf eine langjährige Erfahrung im Catering zurück. Ob Firmen- oder Privatevent, ob kleiner Mittagsimbiss im Büro oder die große Galaveranstaltung – das Team begleitet, als zuverlässiger Profi und kreativer Gastgeber, Veranstaltungsideen während der Planung, Organisation und Ausrichtung in Bad Homburg, der Umgebung oder deutschlandweit. Das Steigenberger Hotel Bad Homburg Das traditionsreiche First-Class-Hotel liegt zentral und doch ruhig am ältesten Kurpark Europas. Von Juli 2015 bis Dezember 2016 wurde das Haus aufwendig modernisiert und renoviert. Entstanden ist eine perfekte Kombination aus Tradition, Gastfreundschaft und Moderne. Ein ausgewählter Materialmix, gepaart mit wohliger Atmosphäre, sorgt für den einzigartigen Charme des Hauses. Modern und klassisch, mit einem Touch von Art déco, sind moderne Eleganz und besondere Gemütlichkeit kombiniert.
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Gehobene Küche
Gehobene Küche
Bad Homburg v.d. Höhe • 0,21 km
Re­stau­rant Louis - ca­sual ita­li­an di­ning
Im Herzen von Bad Homburg, direkt in den Louisen Arkaden, finden sie seit Januar 2017 ein Restaurant, das mit dem gewissen Extra an Lifestyle und Liebe alle Gäste glücklich macht. Mediterrane Küche für Feinschmecker, original napolitanische Pizza, Gourmet Burger für Genießer und eine gut sortierte Bar mit besten Weinen, Champagner und kreativen Cocktails. Probieren sollte man unbedingt den erfrischenden Louis-Drink. Ein besonderes Highlight ist der große, goldene Pizzaofen, der gleich im Eingang thront und eigens in Italien für das Louis angefertigt wurde. Ein Pizza-Artist sorgt mit seinem Teig für Wirbel und bringt nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. Sie planen eine Familienfeier, ein Firmentreffen oder eine schöne Geburtstagsüberraschung in besonderem Ambiente? Das Louis realisiert ihre Veranstaltung in den Räumlichkeiten oder auf Nachfrage auch an Ihrem Wunschort. Das Restaurant bietet ihnen 80 bis 100 Sitzplätze. Dazu kommt die großzügige Terrasse mit 70 bis 90 Sitzplätzen. Je nach Anlass können die Cocktailbar sowie die Pizzabar in ihr Event mit integriert werden. Für ein Event mit Stehempfang & Flying Buffet gibt es Kapazität für bis zu 250 Personen. Bei Interesse schicken sie ihre Anfrage an marketing@louis-dining.de und fragen nach dem vielfältigen Angebot. Parkmöglichkeiten sind im Parkhaus Louisen Arkaden vorhanden. Eine Reservierung wird empfohlen.
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Gehobene Küche