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Berge & Felsen

Von populären Gipfeln und mystischen Gesteinsformationen...
Der Große Feldberg ist ohne Zweifel der bekannteste Berg im Taunus. Seine Hänge sind das ganze Jahr über in der Hand von Spaziergängern, Wanderern und Radfahrern, die das erholsame Klima der Taunus-Region schätzen und die Natur lieben. Im Winter herrscht - bei entsprechender Schneelage - rund um den knapp 900 Meter hohen Berg reges Treiben auf den Loipen und den Ski- und Rodelhängen. Ebenfalls prominent und weithin sichtbar ist der "kleine Bruder" des Großen Feldbergs. Er ist mit einer Höhe von etwa 825 Metern der zweithöchste Berg im Taunus und flankiert den Großen Feldberg in südwestlicher Richtung. In seiner Nähe befindet sich das höchstgelegene Römerkastell entlang des UNESCO-Weltkulturerbes Obergermanisch-Raetischer Limes! Ein Erlebnis der besonderen Art bietet auch der Altkönig. Er gehört mit seinen keltischen Ringwällen zu den historisch bedeutsamsten Orten der Region. Neben prominenten Bergen, die zu den höchsten Erhebungen in ganz Hessen gehören, verfügt der Taunus über einige sehenswerte Gesteinsformationen. So besticht zum Beispiel der Brunhildisfelsen mit seiner einmaligen Lage auf dem Plateau des Großen Feldbergs. Die Eschbacher Klippen, ein rund zwölf Meter hoher Felsen aus Quarzgestein, sorgen im sanfthügeligen Usinger Land für einen bizarr anmutenden Kontrast (Titelbild: Eschbacher Klippen © Taunus Touristik Service).
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Glashütten
Klei­ner Feld­berg
Der Kleine Feldberg befindet sich rund 1,4 km südwestlich seines "großen Bruders", des großen Feldbergs. Mit einer Höhe von 825 m ist er der zweithöchste Berg im Taunus. Der weithin sichtbare Berg erhebt sich nahe Glashütten. Auf seiner Nordflanke liegt die Quelle der Weil, die bei Weilburg in die Lahn mündet. An seiner Westflanke entspringt der Emsbach. Römische Truppen errichteten nördlich des Gipfels auf einer Höhe von rund 700 m ein Kastell. Dieses war bzw. ist der höchstgelegene Militärplatz am Obergermanisch-Raetischen Limes. In dem Steinkastell von rund einem Hektar Größe war die Exploratio Halicanensium stationiert. Auf dem Gipfel des Kleinen Feldbergs befindet sich ein meteorologisches und geophysikalisches Observatorium, das sog. Taunusobservatorium. Dieses wurde 1913 vom Physikalischen Verein Frankfurt am Main gegründet und ist seit der Gründung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main im Jahre 1914 eine Außenstelle des Instituts für Meteorologie und Geophysik. Seit 1998 befindet sich auf dem Gipfel des Berges außerdem die Hans-Ludwig-Neumann-Sternwarte. Für Spaziergänger und Wanderer ist die Gipfelregion inkl. Kastell hervorragend durch den „Rundweg Feldbergkastell“ erschlossen. Der Rundweg umfasst elf Stationen, bei denen Interessierte durch Informationstafeln viel Wissenswertes zum Kastell sowie über das UNESCO-Welterbe Limes erfahren. Auf der südöstlichen Seite des Gipfels hat man einen schönen Blick in Richtung Altkönig (798 m) und Fuchstanz (660 m).
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