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Bergpark "Villa Anna"

Eppstein
Ein Park wie ein Ge­mäl­de, ein be­geh­ba­res Land­schafts­ge­mäl­de - das war der Berg­park Vil­la An­na vor ein­hun­dert Jah­ren. Je nach­dem wo man stand, ta­ten sich an­de­re Blic­k­ach­sen auf: inn­er­halb des Parks zu ei­ner Se­hens­wür­dig­keit oder auch hin­über zur Burg Epp­stein oder hin­un­ter zum vil­len­ar­ti­gen Stadt­bahn­hof. Großar­tig bis heu­te sind die exo­ti­schen Bäu­me: Dou­gla­si­en, Mam­mut­bäu­me, Wey­mouths­kie­fern, grie­chi­sche Tan­nen und ori­en­ta­li­sche Fich­ten. In den Park sind ar­chi­tek­to­ni­sche Ele­men­te wie die Vil­la An­na, das Kut­scher­haus, der Neuf­vil­le­turm, das Schwei­zer­haus oder das Tau­ben­haus kom­po­niert.Der Berg­park ging nach dem frühen Tod von Al­f­red und An­na von Neuf­vil­le an de­ren Töch­ter. 1933 ver­kauf­ten die Er­ben den Groß­teil des Berg­parks mit et­wa 70.000 Quad­r­at­me­tern an den Lan­des­ver­band Nas­sau der Evan­ge­li­schen Frau­en­hil­fe. Rund 30.000 Quad­r­at­me­ter gin­gen in den Be­sitz der Stadt Epp­stein. Da­zu ge­hört bis heu­te auch der Neuf­vil­le­turm. Be­son­der­hei­ten:
Nur zwei Parks in Hes­sen über­haupt be­zeich­nen sich als Berg­park. Der in Kas­sel - Berg­park Wil­helms­höhe - und der in Epp­stein.Kon­takt für Füh­run­gen im Berg­park:
VVE-Vor­stands­mit­g­lied Mar­tin Al­berts, In der Mül­ler­wies 13, 65817 Epp­stein, Te­le­fon (0 61 98) 28 21

Öffnungszeiten

Der Bergpark Villa Anna ist von April bis Oktober an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr für Besucher geöffnet. Ein Rundweg ist ausgeschildert, er sollte nicht verlassen werden. Betreten auf eigene Gefahr.

Preise

Der Eintritt ist frei.

Adresse

Theodor-Fliedner-Weg 5
65817 Eppstein

Anreise

S 2 Frankfurt-Niedernhausen, Bahnhof Eppstein;
Autobahn A 3, Ausfahrt Niedernhausen/Wiesbaden;
Autobahn A 66, Ausfahrt Hattersheim;
Bundesstraße B 455 Wiesbaden - Königstein

Kontakt

Verschönerungsverein Eppstein e.V.
Claudia Piontke

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Pan­ora­ma­weg Epp­stein
Der rund 7,5 km lange Panoramaweg bietet eine schöne Aussicht auf die Stadt Eppstein und die Landschaft des westlichen Taunus. Auf teilweise größeren Steigungen geht es auf die Höhe und dreimal wieder ins Tal, wie es die Lage der alten Stadt Eppstein nun einmal mit sich bringt. Ihr Wegbegleiter ist der kleine Ritter Gottfried, er war das Festsymbol der 650-Jahrfeier 1968. Ein Tipp: Fotofreunden wird empfohlen, sich den Weg nach dem Stand der Sonne auszuwählen, also morgens die östlichen Höhen zu begehen, mittags die nördlichen und abends die südlichen, dann zeigt sich die Burgstadt jeweils im besten Licht. Rundwanderung beginnend am Bahnhof: Der Weg führt uns über die Bahngleise der S-Bahn 2 (Frankfurt-Niedernhausen), 1875 als Hessische Ludwigsbahn gebaut, der Tunnel durch das Felsmassiv in Richtung Bremthal-Niederjosbach hat eine Länge von 200 m) auf dem Theodor-Fliedner-Weg hinauf zum Malerplatz mit schöner Aussicht auf die alte Stadt (seit 1318 Stadtrechte). Hier haben früher u.a. die Kronberger Maler ihre Staffelei aufgestellt. Bank und Tisch erwarten den Wanderer. Ein besonders schönes Stück des Panoramaweges führt oberhalb der Bahngleise am Rande des Kriegerwaldes nach Süden. Von hier aus kann man die Restaurierungsarbeiten auf Burg Eppstein sehr gutsehen. Seit 1969 hat die Stadt, der Main-Taunus-Kreis und das Land Hessen über 2 Mio. DM für die Sicherungsarbeiten ausgegeben. Das neu geschaffene Stadt- und Burgmuseum hat seit dem Jahre 2000 seine Tore geöffnet. Alsbald erreichen wir den Georg-Sparwasser-Tempel und gehen einige Stufen nach oben. Er wurde im Jahre 1993 vom Verschönerungsverein instandgesetzt und von hier aus haben wir einen umfassenden Blick über das im Sommer üppige Grün hinunter zur Stadt. Vorbei an der Burgvilla Bauer gehen wir über die Rödelbergbrücke hinunter, überqueren die Lorsbacher Straße an der Ampelanlage und die Brücke über dem Schwarzbach und wenden uns dann nach rechts in die Müllerwiese, die entlang des Fischbach verläuft. Rundwanderung beginnend an der Staufenstraße: Nach wenigen Metern gehen wir nach links in die Staufenstraße und weiter zur Straße, über dem Stau fenweg. Nach steilem Aufstieg erreichen wir den Wald und gehen auf dem Sonnenweg in Richtung Kaisertempel. Nach einer guten Viertelstunde erreichen wir den Hauptweg und den Kaisertempel. Der Kaisertempel wurde 1892-1894 vom Verschönerungsverein erbaut. Die Büsten der Reichsgründer und die Beschreibung erklären den geschichtlichen Hintergrund. 1994 feierte der Verschönerungsverein hier das 100-jährige Jubiläum des Tempels. Ihre Spende ist für seine Erhaltung bestimmt. Weit reicht der Blick über Eppstein und den Stadtteilen Vockenhausen nord westlich und Bremthal westlich. Durch das vom Verschönerungsverein aufgestellte Fernrohr erkennen wir den Bahai-Tempel im Süden, den Kellerskopf im Westen und nach Nordwest die Autobahn- sowie ICE-Brücke über dem Theißtal bei Niedernhausen. Nach einer Rast im Restaurant empfehlen wir einen Abstecher zur 100 m entfernten Mendelssohn Gedenkstätte mit Aussichtsplattform und Ruhe bänken. Man sagt, der berühmte Komponist Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847), der oft im Taunus weilte, habe hier das Lied Wer hat dich du schöner Wald aufgebaut so hoch da droben... komponiert. Nochmals zurück fast bis zum Restaurant, wenden wir uns an der Wegkreuzung in Richtung Staufen links dem Weg nach Fischbach zu. Abwärts führt der Weg und bald haben wir einen wunderschönen Blick ins Fischbachtal, vielleicht können wir sogar auf den Feldberggipfel schauen. In der Gimbacher Straße kommen wir wieder in die bebaute Ortslage. Der Blick schweift auf die Villen aus der Gründerzeit. An der Kreuzung Staufenstraße/B 455 gehen wir nach der Fußgängerampel rechts, dann wie der links durch die Fischbacher Straße, den Burkhardweg hinauf bis zur Mendelssohnstraße. Dabei blicken wir zurück auf die Burg, den Kriegerwald und den Neufvilleturm. Schließlich erreichen wir die Berufsgenossenschaftliche Bildungsstätte und gehen dort in den Wald. Der nahe Krekelstempel lädt wieder zur Rast ein. Weiter geht es ein Stück nördlich hinunter in das Wellbachtal und wieder hinauf zum Bienroth. Wir erreichen den Ortsrand von Vockenhausen in Höhe der Sparkassen-Akademie Hessen-Thüringen (Aus- und Weiterbildungsstätte für Mitarbeiter der Sparkassen).
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