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Landgräfliche Gärten - Kleiner Tannenwald

Bad Homburg v.d. Höhe
Die land­gräf­li­che Gar­ten­land­schaft Bad Hom­burg
Land­graf Fried­rich V. Lud­wig (1728-1820) und sei­ne Frau Ca­ro­li­ne (1746-1821) lie­ßen 1770 den ba­ro­cken Sch­los­s­park in ei­nen Land­schafts­gar­ten um­ge­stal­ten, die Tan­nen­wald-Al­lee an­le­gen und mit Säu­len­pap­peln bepflan­zen. Ziel­punkt der Al­lee war der Gro­ße Tan­nen­wald, der der Al­lee den Na­men gab. Ent­lang die­ser Al­lee schenk­te Fried­rich V. Lud­wig sei­nen fünf Söh­nen Grund­stü­cke. So ent­stan­den der spä­te­re Eng­li­sche Gar­ten (des äl­tes­ten Soh­nes Fried­rich, dem spä­te­ren Fried­rich VI. Jo­sef), der Louis-Gar­ten, der Fer­di­n­ands-Gar­ten, Gu­s­tavs-Gar­ten und der Phi­l­ipps-Gar­ten. Für sei­ne Frau Ca­ro­li­ne leg­te Fried­rich V. Lud­wig den et­was ab­seits ge­le­ge­nen klei­nen Tan­nen­wald in ang­lo-chi­ne­si­schen Stil an. Die­se Gär­ten bil­den in ih­rer Ge­samt­heit die Land­gräf­li­che Gar­ten­land­schaft Bad Hom­burg. Über­sicht über die Gar­ten­land­schaft Bad Hom­burg

01. Sch­loss­gar­ten
02. Eng­li­scher Gar­ten
03. Louis­gar­ten
04. Gu­s­tav­gar­ten
05. Klei­ner Tan­nen­wald
06. Fer­di­n­and­gar­ten
07. Phi­l­ipps­gar­ten
08. Gro­ßer Tan­nen­wald
09. Forst­gar­ten
10. Hirsch­gar­ten
11. Tan­nen­wal­d­al­lee
12. Eli­sa­be­then­schn­ei­seBe­son­der­hei­ten:
Am ein­drucks­volls­ten ist ein Spa­zier­gang vom Sch­loss Bad Hom­burg durch die Tan­nen­wal­d­al­lee Rich­tung Tau­nus bis zum Hirsch­gar­ten, mit Un­ter­b­re­chung am Go­ti­schen Haus. Hier be­fin­det sich das Stadt­mu­se­um und ein klei­nes Ca­fé. Den Klei­nen Tan­nen­wald, der in den letz­ten Jah­ren auf­wän­dig re­kon­stru­iert wur­de, fin­det man dann gleich zu Be­ginn der St­re­cke am En­de der von der Tan­nen­wal­d­al­lee ab­zwei­gen­den Kreu­z­al­lee.

Öffnungszeiten

Gotisches Haus, Tannenwaldweg 102:
Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag 14:00-17:00 Uhr
Mittwoch 14:00-19:00 Uhr,
Sonntag 12:00-18:00 Uhr
Montag geschlossen

Adresse

Tannenwaldallee
61350 Bad Homburg v.d. Höhe

Kontakt

Dr. Ursula Grzechca-Mohr

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Es­ca­pe-Cast­le Land­gra­fen­sch­loss Bad Hom­burg
Willkommen im ersten Escape-Castle Deutschlands! Wie bei "gewöhnlichen" Escape-Rooms gibt es im Bad Homburger Schloss eine spannende Geschichte, die dem Spiel zugrunde liegt: Der Landgraf, das Oberhaupt von Hessen-Homburg, ist verschwunden und es gilt, seinen Aufenthaltsort herauszufinden - in 60 Minuten. Innerhalb dieses Zeitfensters gibt es Hinweise und Spuren, die gefunden und ausgewertet werden müssen. Der Countdown beginnt, wenn die Teilnehmer des Spiels die Bibliothek erreichen (diese führt zum Ahnensaal, dem letzten Aufenthaltsort des Grafen) und sich die schweren Schlosstüren schließen... Das Spiel im Bad Homburger Schloss ist geeignet für Personen ab einem Alter von 12 Jahren. Jugendliche bis 16 Jahre dürfen an dem Spiel nur in Begleitung Erwachsener teilnehmen. Als Gruppengröße werden 6-12 Personen empfohlen. Für das Spiel ist keine besondere Fitness erforderlich. Zu beachten ist jedoch, dass während des Spiels keine spitzen Absätze getragen werden dürfen. Und natürlich sollte man keine Angst vor verschlossenen Räumen haben. Mitzubringen sind bequeme Kleidung, eine Taschenlampe und Freude am Thema Geschichte (Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, alle Hinweise sind vor Ort herauszufinden). Bei dem Escape-Spiel gibt es zwei verschiedene Spielvarianten. Bei der Version "Reality" gibt es ausschließlich reale Dinge zum Anfassen und Hinweise vor Ort. Damit lassen sich alle Aufgaben lösen. Bei der Variante "Virtuality" sind einige Aufgaben nur mit Hilfe eines Smartphones zu lösen. Daher empfehlen sich bei dieser Variante mindestens zwei internettaugliche Handys. Die Dauer des Spiels beträgt etwa 1,5 Stunden. Die maximale Gruppengröße liegt bei 15 Teilnehmern.
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Sch­loss­kir­che
Geschichte: Landgraf Friedrich II. richtete als Ersatz für eine spätmittelalterliche Stadtkirche die Schlosskirche in einem Trakt des neuen Schlosses ein. Östlich des Uhrturms, unter Einbindung der kryptenartigen, landgräflichen Grablege des Vorgängerbaus wurde 1697 der flachtonnengewölbte Saalbau mit dem risalitartig vorspringenden Chorgeviert eingeweiht. Im Jahre 1908 übernahm die benachbarte, gerade fertiggestellte Erlöserkirche von der Schlosskirche die Funktion der evangelisch-lutherischen Stadtkirche. Die Schlosskirche wurde entwidmet und auf Anregung der Kaiserin Friedrich zu einer Gruftkirche umgewandelt. Nach dem Ersten Weltkrieg geriet die ungenutzte Schlosskirche nach und nach in Vergessenheit und verkam, trotz gelegentlicher Nutzung als Konzert- und Ausstellungsraum, in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Erst die Initiative des Kuratoriums zur Erneuerung der Bad Homburger Schlosskirche führte in den Jahren 1986 bis 1989 zur Wiederherstellung der Schlosskirche unter Einbindung der wenigen erhaltenen Ausstattungsstücke aus unterschiedlichen Zeiten, darunter der Zyklus der Emporenbilder, das großformatige Altarbild von Karl Begas (1794 bis 1854) und das Orgelgehäuse von Johann Conrad Bürgy (1721 bis 1792). Das gesamte Orgelwerk wurde dabei, nach den vorhandenen und präzisen Angaben Bürgys, denkmalgerecht rekonstruiert. Seit 1989 hat sich die Schlosskirche zu einem beliebten Veranstaltungsraum entwickelt. Die 300 Jahre alte Schlosskirche, in der sich die Landgrafengruft des Hauses Hessen-Homburg befindet, kann bei der Führung durch den Elisabethenflügel und während der "Literarischen Führung" durch das Bad Homburger Schloss besichtigt werden. Besonderheiten: Die Schlosskirche dient häufig als Veranstaltungsort für Konzerte.
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