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Wandern

Auf Wegen und Pfaden durch den Taunus
Wandern ist die wohl beliebteste Freizeitaktivität im Taunus. Kein Wunder, begeistert das "schönste Mittelgebirge der Welt" (Alexander von Humboldt) seine Besucher doch mit einem ausgedehnten Wegenetz, sehenswerter Natur und Kulturdenkmälern von Rang. Das Wanderrevier Taunus ist gespickt mit abwechslungsreichen Wegen, die gut beschildert durch die verschieden Abschnitte des Mittelgebirges verlaufen. Allein im Naturpark Taunus gibt es 210 Wanderwege mit einer Gesamtlänge von fast 1200 Kilometern (Titelbild: Wegweiser am Kleinen Feldberg © Taunus Touristik Service e.V.). Willkommen in der Wanderregion Taunus!
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Eppstein
Leich­te Wan­de­rung rund um den Stau­fen
Leichte Wanderung am Staufenhang: Es geht los in Fischbach an der Haltestelle Staufenstraße der Buslinien 804 und 806 in der Kelkheimer Straße, 241 m ü. M. Bei der nahe liegenden Fußgängerampel überquert man die Kelkheimer Straße und läuft die leicht ansteigende Staufenstraße aufwärts, bis man nach ungefähr 10 Minuten den Rand des Staufenwaldes erreicht. Hier vertraut man sich dem gegenüber beginnenden Chaiseweg an. Schild mit dem Wegenamen an der rechten Wegseite. Auf dem Weg gelangt man am Staufenhang ohne Anstrengung weiterhin leicht ansteigend aufwärts. In einer Haarnadelkurve verhalf im Frühjahr 1990 der Orkan Wiebke zu einer Aussichtstelle. Danach geht es weiter auf dem Chaiseweg. Zwei Wegeschilder in dieser Kurve zeigen die richtige Richtung. Bald darauf weist ein Holzschild daraufhin, dass hier das Gebiet des Frankfurter Stadtwalds beginnt. Nach wenigen Minuten an einer Weggabelung, bietet sich links auf der höchsten Stelle der Rundwanderung, 352,6 m ü. M, eine Sitzgruppe zur Rast an. Das an einem Baum befindliche Schild Henrici-Ruhe erinnert an einen langjährigen Vorsitzenden des Gesamttaunusklubs. Von diesem Rastplatz öffnet sich ein herrlicher Panoramablick vor allem auf Fischbach, aber auch auf alle benachbarten Ortschaften und einen großen Teil von der Vortaunuslandschaft. Links liegt Ruppertshain. Für den Weiterweg wechselt man an dieser Weggabelung vom befestigten Chaiseweg auf den geradeausführenden breiten Wirtschaftsweg, an dem die Forstverwaltung entsprechend dem nahen Felsen das Schild Kleiner-Mannstein-Weg anbringen ließ. Auf diesem Wegstück verläßt man bald wieder den Frankfurter Stadtwald, wie ein verstecktes Schild auf der linken Wegseite informiert. Der Weg verläuft weiterhin fast eben und quert bald einen schmalen, steilen Pfad mit der Markierung Schwarzer Strich. Dieser führt nach links auf streckenweise unbequemen Abkürzungsstrecken abwärts auch zur Landgaststäte Hof Gimbach und weiter zum Kelkheimer Bahnhof. Geradeaus trifft man an der nächsten Wegkreuzung auf den Amtsbotenweg. Der bald nach links abbiegende Staufenhangweg führt auf ebener Strecke auch nach Fischbach. Der Rundwanderweg führt weiter geradeaus auf eine asphaltierte Straße mit der Markierung Roter Strich, der man jetzt bis Fischbach folgt. Zuerst links Richtung Kelkheim, dann am Waldrand vor dem Gelände der Firma VARTA abermals links und nun noch 10 Minuten bis zur Landgaststätte Hof Gimbach. Vorher passieren wir links eine große Wegetafel, die zeigt, dass dieser Hof an dem Verlauf vieler Wanderwege liegt. Das letzte Stück des Rundganges bis in die Nähe der Bushaltestelle in der Kelkheimer Straße folgt man dem Wanderzeichen R1. Dabei hat man wieder Ausblicke auf die Klosterkirche, auf die Bergkette des Südtaunus und auf die Frankfurter Hochhäuser und geht dabei in der freien Landschaft an Streuobstwiesen, bestellten Feldern und Wiesen vorbei und erreicht den äußeren Rand des Ortsteiles von Kelkheim-Fischbach. Hier weiterhin geradeaus bis zur Staufenstraße. Auf dieser rechts abwärts erreicht man die Kelkheimer Straße nahe der Haltestelle des Stadtbusses. Für die Begehung des ungefähr 6 km langen Rundwanderweges werden 1,5 bis 2 Stunden benötigt. Alle Wege sind vom Taunusklub gekennzeichnet worden. Wir verweisen Sie ferner auf die Wanderkarten des Taunusklubs, die Sie in jeder Buchhaltung erhalten können.
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Schmitten im Taunus
Ru­he­geis­ter
Der Rundwanderweg Ruhegeister mit dem Wanderzeichen "Eule" führt auf 13,6 km durch den Weihergrund und über den Weiltalweg. Dabei passiert er Wälder, Wiesen und Bäche und bietet beeindruckende Fernblicke. Die Restaurants entlang des Wegs sind bestens geeignet für eine Einkehr und zwei Relax-Liegen am Wegesrand laden zu einer Pause mit Aussicht ein. Mit einer reinen Gehzeit von ca. 3,5 Stunden und einem Gesamtanstieg von 273 Metern sollten Sie für den Weg einen halben Tag einplanen. Ausgangspunkt der Wanderung ist die katholische Kirche St. Karl Barromäus in Schmitten. Sie können aber auch an einem der vier Wanderparkplätze am Wegesrand einsteigen. Die Treppe neben der Kirche führt hinauf in den Wald und zum Wiegerfelsen, der einen wunderbaren Ausblick auf Schmitten gewährt. Ab hier beginnt der anstrengendste Teil der Wanderung, denn das Wanderzeichen "Eule" führt Sie über eine wurzeligen Waldpfad hinauf zum höchsten Punkt des Rundwegs, der auf 519 m liegt. Durch das Waldgebiet "Großer Eichwald" geht es anschließend wieder hinab ins Tal. Dort führt der Weg durch die Wiesen des idyllischen Weihergrunds, bevor es auf der anderen Seite des Aubachs über teilweise wurzelige Waldpfade erneut bergan geht. Der lichte Eichenwald verzaubert Sie mit seiner ganz besonderen Lichtstimmung. Auf der linken Seite kann durch die Bäume der Pferdskopf mit seinem Aussichtsturm erblickt werden. Anschließend kreuzt der Weg die L3041 sowie den Wanderparkplatz "An der Hardt". Rechterhand geht es nun hinauf in den Wald, nach ca. 400 m erreichen Sie weitläufige Blumenwiesen und Kornblumenfelder. Der naturbelassene Weg führt an einer Relax-Liege vorbei, die eine erholsame Pause mit einem wunderschönen Panoramablick auf den Pferdskopf ermöglicht. Schon bald erreichen Sie den Naturparkplatz "Conradsberg", von dem aus rechts ein kleiner Pfad weiter um den Conradsberg abgeht. Hier wird Ihnen ein schöner Ausblick auf Hunoldstal geboten. Eine weitere Straßenüberquerung führt Sie auf die andere Seite der K723 und über den Parkplatz "Jammerhecke". Es folgt schon bald die nächste Relax-Liege, von der aus der Große Feldberg als die höchste Erhebung im Taunus betrachtet werden kann. Anschließend führt der Weg bergab in Richtung des Ortsteils Hunoldstal. Im Café-Restaurant-Pension "Zum Feldbergblick" können Sie eine wohlverdiente Pause einlegen. Das letzte Stück des Weges verläuft mit einem sanften Anstieg auf dem Weiltalweg. Dieser führt entlang der Weil durch die Ortsteile Brombach und Dorfweil bis zurück nach Schmitten. Zurück am Ausgangspunkt lädt das Hotel Restaurant "Kurhaus Ochs" zu einem Stück Kuchen oder einem Gericht von der vielfältigen Speisekarte ein, um die Wanderung gebührend ausklingen zu lassen.
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