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Kronberg im Taunus

Natur und Kultur
Die Stadt Kronberg im Taunus hat über die Jahrhunderte an vielen Stellen ihren historisch gewachsenen Charakter bewahrt. Die Burg Kronberg als Kern der Siedlung und Wahrzeichen der Stadt und die Altstadtgassen mit ihren mittelalterlich anmutenden Fachwerkhäusern prägen die Atmosphäre der gleichwohl modernen Stadt bis heute. Die herrschaftlichen Villen und Sommerhäuser aus der Zeit der vor-vorigen Jahrhundertwende mit den sie umgebenden Parks sind Zeugen für die traditionell hohe Aufenthaltsqualität in der von Natur umgebenen Stadt. Ausgedehnte Parks und Grünanlagen wie der Victoriapark oder der Quellenpark Kronthal bestimmen das Stadtbild. Die Stadt ist stolz auf ihr kulturelles Erbe, zu dem auch eine der ersten deutschen Künstlerkolonien zählt, im 19. Jahrhundert von Frankfurter Malern begründet. Vielfältigkeit zeichnet das Angebot aus, das für jeden Geschmack etwas bietet: Von den szenischen Führungen auf dem Kronberger Laternenweg über das internationale Straßentheaterfestival "Da Capo" bis zu den herausragenden Veranstaltungsreihen der Kronberg Academy rund um das Cello und andere Streichinstrumente. Die Burg mit ihren Veranstaltungen und den historischen Museen, vor allem aber der Opel-Zoo macht den Luftkurort Kronberg zu einem beliebten Ausflugsziel.Den offiziellen Imagefilm der Stadt Kronberg im Taunus finden sie auf youtube (for the english version klick here).

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Kontakt und touristische Informationen

Tourismus in Kronberg TiK e.V. - Bürgerbüro
Berliner Platz 3–5
61476 Kronberg im Taunus

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Kronberg im Taunus
Mu­se­um Kron­ber­ger Ma­ler­ko­lo­nie
Die Stiftung Kronberger Malerkolonie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Erbe der ehemaligen Künstlerkolonie Kronberg zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zahlreiche Sonderausstellungen im Wechsel mit Präsentationen der stetig wachsenden Sammlung präsentieren das künstlerische Schaffen der vor rund 150 Jahren entstandenen Künstlerkolonie vom Spätbiedermeier bis zur impressionistischen Freilichtmalerei. Die Stadt Kronberg ist Mitglied von euroArt - Vereinigung der europäischen Künstlerkolonien. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hatten Maler des Städelschen Kunstinstitutes in Frankfurt -Lehrer wie Studenten- Kronberg als idyllischen Ort in der Natur entdeckt und hier eine Malerkolonie gegründet. Zu den ersten Malern, die nach Kronberg kamen gehörten Anton Burger und jakob Fürchtegott Dielmann. Insgesamt 60 Künstler arbeiteten über die Jahre hinweg in der Malerkolonie Kronberg, darunter so bekannte Namen wie Wilhelm Trübner, Hans Thoma oder Carl Morgenstern. Philipp Rumpf, Karl Theodor Reiffenstein oder Otto Scholderer sind ebenso zu nennen wie Heinrich Hasselhorst oder Adolf Hoeffler. Mit dem Triumph des Impressionismus in Deutschland löste sich die Künstlerkolonie allmählich auf. Hatte der Zuwachs bereits nach dem Tode Anton Burgers 1905 stark abgenommen, konnte auch die junge Künstlergeneration Nelson G. Kinsley, Philipp Franck und Fritz Wucherer trotz der Aufnahme impressionistischer Tendenzen in ihre Malerei die Kolonie nicht wieder beleben. 1948 starben mit Fritz Wucherer und Emil Rumpf die letzten offiziellen Vertreter der Kronberger Malerkolonie.
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